the story

dr. Snow „the Story“ – so entstand eine Legende

Am Anfang hatte er Lederschuhe und Holzskier mit geschraubten Kanten, Skistöcken mit großen Tellern und Norwegerpulli. Heute hat er breite Freeride Skier, spezielle Freeride – Skischuhe, Helm, LVS – Gerät, Sonde, Schaufel, technische Skibekleidung, Carbonstöcke und ABS – Rucksack. Die Geschichte dazwischen möchte ich euch jetzt und hier erzählen. Er wurde in Göteborg, Schweden, an einem schönen, warmen Sommertag im Juli geboren. Über die ersten Jahre wissen wir nicht allzu viel. Im Winter nach seinem 4. Geburtstag fing er mit dem Skifahren an.

The early days

Angrenzend an sein zu Hause war einen kleiner Hügel, auf den er mit Lederschuhen und Holzskiern ging unter immer wieder runter fuhr.Sein Großvater fragte ihn immer danach, wie gut er mittlerweile fahre und die Antwort war immer wieder „wie Scheiße“ und der Großvater hat immer gelacht.Er hatte auch was gehört vom „Nivea Creme“ (die seine Mutter immer ihm im Gesicht geschmiert hat) die er immer nach dem Ski fahren essen wollte, weil er dachte, es sei eine Art „Pudding“. Die Schule fing an und auch andere Sportarten neben dem Ski fahren. Unter anderem Turnen und Eishockey. Wir wollen hier nicht soviel von diesen Sportarten berichten, aber er hatte auch hier große Erfolge. Zurück zum Ski fahren.In seiner näheren Umgebung gab es auch ein paar größere Hügel, auf denen er auch sehr viel unterwegs war. Lifte gab es keine, „gehen“ war das Zauberwort. Die Skier damals waren Holzskier mit geschraubten Kanten und einer Kabelbindung, die man auch fixieren könnte um „alpin“ zu fahren. Sonst waren eigentlich alles auf diesen Skier möglich, von Langlauf, alpin, bis zu Skispringen.In der Nähe war eine kleine Sprung–schanze, von der er, zur Verzweiflung seiner Mutter, auch öfters runter gesprungen ist.

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25 Kilometer entfernt von seinem Geburtsort hatten seine Eltern ein Ferienhaus. Hier verbrachte man die Wochenenden und natürlich auch die Ferien. Unweit vom Ferienhaus war auch ein größeres Skigebiet „Bollenkollen“ mit 3 Liften und ca. 300 Höhenmetern zu fahren. Als Kind war das so beeindruckend, als wären das die „Alpen“, Weitblick, lange Abfahrten, Springen – alles war hier möglich. Ein Paradies für einen Jungen. Es muss hier gesagt werden, dass er als Kind auch immer mit dem Fahrrad unterwegs war, in und um Göteborg, immer auf der Suche nach dem höchsten Punkt, dem besten Weit –bzw. Ausblick. Er hat mir später erzählt, dass dies den Ursprung bei einem Ausflug als Kleinkind auf den Rücken seines Vaters hat (auf den Kebnekaise, höchster Berg Schwedens).

Schon als Kind und in seiner Jugend war er sehr mit der Natur verbunden, hat immer draußen gespielt, mit seiner „Clique“ Hütten im Wald gebaut, war angeln und in den Sommerferien viel mit den Eltern in den norwegischen Bergen unterwegs. Wahrscheinlich hat sich aus dieser Zeit sein Interesse für die Naturvölker (Indianer, Inuit etc.) und deren Weltanschauung entwickelt. Geprägt von einer sportlichen Kindheit und einem normalen Schulgang ging es dann weiter mit Berufsschule. Ein sehr müder Junge schleppte sich durch die Berufsschule, wo er auch öfters im Unterricht einschlief. Aber trotz oder vielleicht aufgrund des ausgiebigen Schlafes absolvierte er diese Schulzeit mit Bestnoten. Nach der Berufsschule ging es dann weiter mit der Ausbildung in den Betrieben um den Meisterbrief zu erlangen (Installateur für Wasser und Heizung). Was war jetzt mit dem Skifahren los? Kurz vor seinem 18. Geburtstag war er mit ein paar Freunden in „Geilo“(Norwegen) in den Osterferien.  Hier passierte dann das, was sein Leben verändern sollte:

Die entscheidenden Jahre

Die Skisportart „Freestyle“ war von USA nach Europa gekommen. In „Geilo“ war ein Team, das eine „Freestyle Show“ angeboten hat. Saltos über eine große Schanze, Skiballett etc. eine Skishow, von der er sofort begeistert war. Still und leise dachte er sich: „Das mache ich auch!“  Durch jahrelanges Turnen in seiner Jugend war der Schritt zum „Turnen auf Ski“ nicht mehr weit.  Zurück aus den Osterferien in Norwegen, fuhr er sofort nach Göteborg und besorgte sich seine Ausrüstung: Roy Freestyle Ski mit einer Salomonbindung und Hanson Skischuhe (bei Adams Sport, einem Sportgeschäft, das immer anders und ausgefallener war, als die anderen). Adams Sport war später dann auch sein erster Sponsor. In einer Buchhandlung besorgte er sich dann ein amerikanisches Buch über Freestyle, in dem alles beschrieben war, was man über Freestyle wissen konnte, über Tricks und Sprünge und wie diese auszuführen waren. Mit diesem neuen Wissen und der neuen Ausrüstung ging es auf die Piste, um die ersten Versuche als „Freestyler“ zu starten. Ganz fasziniert von dieser neuen Sportart auf den Skiern, ging es dann zum Militärdienst in Sollefteå in Nordschweden. Es war eigentlich kein „Highlight“ der Militärdienst, aber es gab eine Piste in der Nähe die auch abends offen waren. Nach dem „Dienst“ ging es dann öfter auf die Piste, zusammen mit dem Buch um „Tricks“ zu üben.  Eines Tages war der Militärdienst beendet und zusammen mit ein paar Freunden machte er sich auf den Weg nach Zell am See/Kaprun, um die „Freiheit“ vom den Militärdienst zu feiern.

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Rückblickend hat sich hier wohl schon alles entschieden: Die großen Berge und die Möglichkeiten, die diese Region und Umgebung bietet, sind etwas Besonderes. Gletscher, ein See und rundherum Berge zum Klettern, Wandern etc. Die Woche in Zell am See/Kaprun verging sehr schnell und bald waren alle wieder zurück in Schweden. Mit den gesammelten Erfahrungen und Eindrücken des ersten Males in den Alpen ging es dann relativ schnell. Schon kommenden Sommer meldete er sich für ein Camp in Tignes, Frankreich an; „Salomon Freestyle Camp“. Eine Woche war geplant, doch es wurde ein ganzer Monat. Das Freestyle Fieber hatte ihn gepackt.

Einer der Instruktoren war Stefan Engström, der das Ballettskifahren weiter entwickelte. Später sollten beide im gleichen Team für Schweden fahren – noch etwas später gründete Stefan Engström die heutzutage weltbekannte Skibekleidungsfirma Peak Performence. Zurück in Schweden ginge er zurück zu seinen Arbeitsplatz bei NVS als Installateur. Er wollte ja den Meisterbrief beenden. Er trainierte weiter fleißig und den kommenden Winter ging es los mit den ersten Wettkämpfen. Ab nach Stockholm mit einem Vollbepackten Volvo Amazon zum ersten Wettkampf. In Stockholm gibt es „Skigebiete“ mitten in der Stadt; dieser Wettkampf auf dem „Högdalstippen“ statt. Ganz nervös war er. Er kannte ja keinen und hatte eigentlich keine Ahnung was jetzt hier passieren sollte. (Ballettskifahren ist vergleichbar mit Eiskunstlaufen: der Teilnehmer fährt eine Kür zu eigens zusammengestellter Musik: Hier werden verschiedene Tricks, Saltos und Sprünge von einer Jury gewertet. Die Piste ist eher flach und ca. 250 bis 300 Meter lang. Die Skier sind kürzer gehalten, dafür sind die Stöcke länger als normal, um Höhe zu bekommen für die Sprünge und Saltos.

landslag1Er absolvierte drei Disziplinen (Skiballett, Springen und Buckelpiste), wobei Skiballett seine Lieblingsdisziplin war).Sein erster Wettkampf als Neuling in Stockholm endete mit einem 7. Platz. Er war zufrieden und wollte unbedingt weitermachen. Sein nächster Wettkampf war in Uppsala, wo er den ersten Platz belegte. Jetzt gab es kein Zurück mehr! Freestyle war sein Leben!  In seiner Arbeit konnte er es so organisieren, dass er im Sommer sehr viel arbeitete, wo alle anderen Urlaub machten, um viel freie Zeit im Winter zu haben. In seiner Ausbildung hatte er auch Schweißen gelernt und konnte sich somit, im Betrieb, in dem er arbeitete, eine eigene Rampe (ca. 6 Meter lang und 200 kg schwer) für eine Wasserschanze basteln, auf der er Saltos trainieren konnte.  Aber wie bringt man solch eine Rampe wie diese nach Hause?

Natürlich auf dem Dach des Volvos! Das Auto musste einiges aushalten, zum Glück begegnete man nicht der Polizei. Die Rampe war mehr oder weniger am Dach des Volvos befestigt. Vorne und hinten hing sie runter – es war eine Harakirifahrt, die aber gut endete. Den kommenden Winter ging es weiter mit Wettkämpfen, wo weitere Erfolge verbucht werden konnten. Unter anderem hatte er auch seinen erstes „1080“ auf der Sprungschanze gemacht, sowie einen doppelten Vorwärtssalto. (ein sehr schwieriger Sprung da man die Landung bevor man aufkommt nicht sehen kann.) Im Herbst ging es wieder nach Kaprun und Kitzsteinhorn für eine Monat lang, wo er zusammen mit Freunden trainierte um für den kommenden Winter am Europacup teilzunehmen. Es verlief alles gut, mit gemischten Erfolgen. In diesem Jahr wurde auch ein großes Freestyle Event in Göteborg geplant. Zusammen mit seinen Freunden und Sponsoren veranstaltete er ein nie da gewesenes Event mitten in Göteborg. Schnee holten sie von nahe liegenden Eishallen, mit einem Helikopter, um eine große Schanze bauen zu können. Sie hatten keine Ahnung ob überhaupt jemand komme würde, aber es wurde ein Wahnsinnserfolg, mit ca. 10.000 Personen.

Ausbildung, Studium & Co.

Den Meisterbrief hatte er mittlerweile und wechselte dann zu eine anderen Betrieb. Der Chef der neuen Firma war auch ein großer Sportfanatiker, was natürlich ein großer Vorteil war. Er konnte auch hier, wie schon zuvor, im Winter frei haben und dafür im Sommer arbeiten. So ging es bis zum Tag, an dem er für das erste Schwedische Freestyle Nationalteam nominiert wurde. Wie sollte es nun weitergehen?!  Zum Glück half ihm sein Chef. Er ging zu seinem Chef und bat ihn um einen Rat, was er machen sollte. „Was würdest du an meiner Stelle tun?“ Seine Antwort war: „Kündige und konzentriere dich auf das Skifahren. Diese Chance darfst du dir nicht entgehen lassen!“ Und so wurde im gleichen Moment gekündigt.

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Das erste Schwedische Nationalteam Freestyle war gegründet und er war dabei. Was war jetzt zu tun? Noch mehr trainieren natürlich. Er kehrte zurück nach Kaprun und dem Kitzsteinhorn, wo er den ganzen Sommer blieb, um zu trainieren. Im Herbst ging es dann nach Tignes, Frankreich mit dem Nationalteam zur Saisonvorbereitung. So startete ein neuer Lebensabschnitt für ihn. Hier ein paar kurze Infos über seine Zeit beim Nationalteam: Er arbeitete etliche Sommer lang in Zell am See als Reiseleiter für schwedische Reisebüros, um natürlich mehr trainieren zu können. Für einige Jahre hatte er ca. 300 Trainingstage im Schnee pro Jahr und war in seinem Freundeskreis als „trainingssüchtig“ bekannt.

Er arbeitet auch als Kellner, Koch, Freestyle Trainer, Ausbildner, Sportlehrer und als Feinmechaniker. In seiner Freizeit baute er Autos um, verbesserte die Ausrüstung, baute Skibindungen um, konstruierte Ballettstöcke. Erfolge könnte er auch verbuchen während seiner Zeit im Nationalteam; unter anderem war er mehrmals Schwedischer Meister, erhielt Auszeichnungen bei Skandinavischen Meisterschaften und zählte zu den 10 besten Freestylern der Welt.  Aber alles hat ja bekanntlich ein Ende, so auch sein „Freestyle – Leben“. Er hörte mit dem Freestyle Skifahren auf um wieder die Schulbank zu drücken.

In Stockholm studierte er Sport an der „Bosön Sporthochschule“. Der erste Kontakt an der Schule war ein Gespräch mit einem Lehrer darüber, warum man dort studieren wollte und was für eine Sportart man bisher gemacht hat. Als er dann hörte, dass er Freestyle gemacht hatte, fragte er; „Ich war auf Urlaub in Åre, damals wollte irgendein Verrückter einen Weltrekord in Ballettskifahren starten (24 Stunden durchfahren). Kennst du den?“ Natürlich war er das selbst. An der Schule ist er unter anderem mit dem Sportklettern in Kontakt gekommen und hat zusammen mit einem Freund die erste „Indoor Kletterwand“ Schwedens gebaut, aus selbst gemachten Holzgriffen. Er war auch als „Lehrer“ tätig während der Skiausbildungen in der Sportschule.

Sein Lehrer in Sportpsychologie brachte ihn auf neue Gedanken wie man Skifahren unterrichten könnte. Daraus ist seine „Ski Clinic“ entstanden. Die Zeit an der Sporthochschule war eine der besten seines Lebens. Er hat sehr viel gelernt und neue Ideen für künftiges Tun und Pläne erhalten. Was war jetzt sein künftiges Vorhaben? Zurück zum Installateur? Nein, sicherlich nicht! In seiner Zeit an der Sportschule macht er sich natürlich Gedanken was er machen sollte wenn die Schule endet. Gleichzeitig hatten mehrere Skimagazine (unter anderem Åka Skidor) Berichte über Abenteueraktivitäten geschrieben (Sportklettern, Bergsteigen, Mountainbike, Rafting etc.)  Er dachte, wo kann man das alles auf einen Fleck betreiben? Den Ort kannte er bereits: Zell am See, Österreich.

Während seines letzten Jahres an der Sportschule erarbeitete er einen Plan wie dies realisiert werden könnte, kontaktierte die Reisebüros, in denen er vorher gearbeitet hatte und berichtete von seinen Plänen. So kaufte er einen Ford Transit Bus ein Raftingboot, ein paar Kletterseile und div. Ausrüstung. Er verließ die Sportschule mit vollem Erfolg und machte sich auf den Weg nach Zell am See und gründete die Firma Adventure – Service. Zurück zu dem Platz, an dem eigentlich alles angefangen hat. Es sollte sich herausstellen, dass alles nicht so einfach war, wie er sich das vorgestellt hat. Die schwedischen Reisebüros waren aber durchaus froh etwas Neues anbieten zu können, das war nicht das Problem. Aber die fehlenden Ausbildungen für alle Aktivitäten die er anbieten wollte. Er hatte ja eigentlich keine Ahnung wie es in Österreich läuft, hatte einfach mit seine Aktivitäten angefangen. Nach einigen Startschwierigkeiten wurde alles neu gestartet, zusammen mit einem österreichischen Partner.  Skifahren war zu dieser Zeit noch ein großer Teil seines Lebens. Aber auch andere Sportarten traten in den Vordergrund: Sportklettern war eine davon. In seiner Schulzeit hatte er damit angefangen und jetzt trainierte er wieder wie verrückt.

Auf in die Alpen

Er kletterte auf alles was er sah, machte fast jeden Tag Krafttraining, um besser zu werden. Wolfgang Güllich war sein großes Vorbild damals. Der hatte ein Buch geschrieben über Klettertraining, diesem Training folgte er strikt. Eines Tages knackte er den 10. Schwierigkeitsgrad und war sehr zufrieden. Eine andere Sportart die gerade in Österreich seinen Anfang hatte war Paragliding. Gleitschirmfliegen war sein neues Projekt. Am Anfang war es eher „Sturzfliegen“, aber mit der Zeit konnte man dann richtig fliegen bzw. gleiten. An ein paar Wettkämpfen nahm er teil, unter anderem war er mit seinem Gleitschirm als Pilot beim ersten „Dolomitenmann“ dabei. Filmaufnahmen für den ORF machte er auch.  Was war jetzt mit den Ausbildungen? Nach und nach wurden Ausbildungen gemacht, angefangen mit dem Rafting Guide.

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Der eigentliche Grund für seine Auswanderung nach Österreich waren die Berge. Während seiner Tätigkeit als Reiseleiter in Zell am See kam er auch in Kontakt mit einheimischen Bergführern und machte mit diesem auch einige Touren. Sehr schnell wurde es sein Wunsch auch Bergführer zu werden. Dies war zu dieser Zeit aber noch nicht möglich, da man österreichischer Staatsbürger sein musste. Eines Tages machte er seine Wanderführer – Ausbildung, da fiel ihm sein Wunsch wieder ein. Er fragte den Kursleiter, ob eine Ausbildung zum Bergführer für einen Schweden in Österreich nun möglich wäre, dieser bestätigte, dass durch den EU – Beitritt keine Hürden mehr im Weg stehen sollten. Mit diese Information begann wieder einen neuen Lebensabschnitt. Er wollte unbedingt Bergführer werden und begann zusammen mit einem Freund (der bereits Bergführer war) für die Ausbildung zu trainieren und Touren zu sammeln.

Um überhaupt zur Aufnahmeprüfung antreten zu können, mussten im Vorfeld insgesamt ca. 100 Touren gemacht worden sein; in allen alpinen Disziplinen, wie Klettern in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, Eis Klettern, Hochtouren, Skitouren etc. Damals, über ein Wochenende verteilt, fand die Eignungsprüfung am Dachstein statt. Die Eignungsprüfung war nach vielen nervenaufreibenden Momenten geschafft und die Ausbildung konnte beginnen. Von 140 angetretenen Personen bei der Aufnahmeprüfung schafften es 20 bis zur Ausbildung.

Nach 2 Jahren mit verschiedenen Kursen, Prüfungen, Tränen, Schweiß und glücklichen Momenten, fand die Abschlussprüfung in Chamonix, Frankreich statt. Nach zwei Wochen harter Arbeit, Führungen und Schlussprüfungen war es dann soweit. Hatte er es geschafft?? Ja, in der Tat, als erster Schwede, der die österreichische Bergführerausbildung geschafft hat, stand er da mit Tränen in den Augen vor den Ausbildnern und war überglücklich. Er hatte sein Ziel erreicht mit sehr viel Fleiß, Arbeit und Disziplin. Endlich war er Bergführer geworden! Durch die Ausbildung zum Bergführer (staatlich geprüfter Berg- und Skiführer) eröffneten sich ihm auch neue Arbeitsmöglichkeiten:

Während der Wintermonate arbeitete er am Anfang mit den schwedischen Reisebüros zusammen und bot ihnen sein eigens entwickeltes Konzept „Ski Clicic“ an, das er während der Ausbildung bei der Sporthochschule „erfunden“ bzw. entwickelt hatte: Ein Zweitageskurs, um die Skitechnik zu verbessern und dies auf eine andere Art und Weise als die üblichen Skischulen. Ski Clinic basierte auf eigenen Erfahrungen während seine Tätigkeit im schwedischen Nationalteam, Feldenkrais, Inner Skiing, Syber Vision und Entspannungsübungen. Es war was eigen, interessant und lehrreich.  Das „Verrückteste“, was auf diesen Kursen zu sehen war, war wahrscheinlich der riesige Spiegel der auf der Piste aufgestellt war. Sechs Meter breit und über zwei Meter hoch war die Spiegelwand die man einfach zufahren konnte, um sich selbst zu sehen und dadurch ein direktes Feedback zu bekommen. Er war sogar vom Salzburger Ausbildungsteam eingeladen sein Konzept der „Ski – Clinic“ den Skilehrern vorzustellen.

Die Urform des Skifahrens mit dr. snow

Die schwedischen Reisebüros verschwanden dann von Zell am See, und er arbeitete für mehrere Jahren in den Skischulen als „normaler“ Skilehrer wo er langsam die Lust an Skifahren verlor. Nach der erfolgreichen Ausbildung zum Berg- und Skiführer, fing er mit dem an, was man heute „Freeriden“ nennt.  Die Lust am Skifahren war wieder da, und wie! Einfach weg von den Pisten und raus ins Gelände, auf die Suche nach dem tiefen Schnee! In dem, dass sich die Ausrüstung auch langsam änderte, machte es noch mehr Spaß. Breite Skier kamen auf den Markt, spezielle Freeridebindungen, bunte Skibekleidung und Vieles mehr. Das Freeriden entwickelte sich langsam zu einer eigenen Gruppierung, wie damals das Snowboarden.

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Und diese Entwicklung ist noch lange nicht vorbei. Es hat erst jetzt richtig angefangen. Seit mehreren Jahren ist er selbständig tätig in der „Freeride“ Szene, als Ausbildner bei der Salzburger Skilehrerverband und unter anderem auch beim Freeride – Experience – Team als Guide dabei. Durch seine Tätigkeit als Skifahrer durfte er viele Plätze besuchen. Einige „Highlights“ sind Heliskiing in Kanada, Catskiing und Freeriden in Kanada und als besondere Highlight ist sicherlich Heliskiing in Haines, Alaska. (die Zeit im Schwedische Nationalteam sollte natürlich hier auch genannt werden wo er mit dem World Cup Zirkus um den halben Globus unterwegs waren.)

Nun überschneidet sich die „Story“ mit dem hier und jetzt. An dieser Stelle soll nun noch kurz die „Geburt“ von Dr. Snow angeführt werden: Während einer Freeride Reise durch Kanadas Skigebiete, zusammen mit einen schwedischen Freund, besuchten sie unter anderem das Skigebiet Whitewater in Süden British Colombia. In dieser Zeit wohnten die in das Hume Hotel in Nelson. Ein Abend nach dem Essen saßen sie in der Hotelbar und trafen dort heimische Bergführer und Skilehrer und fingen an sich mit ihnen zu unterhalten. Sie plauderten über dies und das (natürlich über Berge und Skifahren) und nach eine Weile tauchte der Name „Dr. Snow“ in seinem Kopf auf. Nach einem Brainstorming in der Bar mit seinem schwedischen Freund stand es fest, dass „Dr. Snow“ ein Guide sein muss der seine Gäste auf eine natürliche / naturbelassene Art und Weise, mit bestmöglicher Ausbildung, professionell durch die Winterlandschaft führt. Aus dem Namen und Guide „Dr. Snow“ ist im Laufe der Zeit ein Produkt entstanden, das mittlerweile viele Bereiche umfasst, sein Herz aber immer im Skifahren hat. Fleiß, Geduld, Arbeit, Naturbelassenheit, Qualität, Ehrlichkeit und Originalität sind hierbei die Kernpunkte. Sofern es möglich ist, mag Dr. Snow keine Papierverträge: Papier kann reißen! Ein fester ehrlicher Handschlag, bei dem Natur und die Berge ein Auge darauf haben, bedeutet ihm mehr. Diese Verträge kann man nicht brechen.

“Menschen, die nur arbeiten haben keine Zeit zum Träumen.
Nur wer träumt, gelangt zur Weisheit.”

bengt sw1

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