{"id":590,"date":"2016-02-29T18:02:28","date_gmt":"2016-02-29T17:02:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.drsnow.at\/?page_id=590"},"modified":"2026-01-31T14:09:11","modified_gmt":"2026-01-31T13:09:11","slug":"the-story","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.drsnow.at\/en\/the-story\/","title":{"rendered":"the story"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row full_width=&#8221;stretch_row&#8221; full_height=&#8221;yes&#8221; content_placement=&#8221;middle&#8221; parallax=&#8221;content-moving&#8221; height=&#8221;400px&#8221; type=&#8221;boxed&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1631016912188{margin-bottom: 50px !important;background-image: url(https:\/\/www.drsnow.at\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/bengt-andermatt11.jpg?id=818) !important;background-position: center;background-repeat: no-repeat;background-size: cover !important;}&#8221;][vc_column][vc_row_inner][vc_column_inner][vc_column_text css_animation=&#8221;appear&#8221;]<\/p>\n<h1 class=\"white-headline\" style=\"text-align: center;\">the story<\/h1>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">dr. Snow &#8220;the Story&#8221;\u00a0&#8211; so entstand eine Legende<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Am Anfang hatte er Lederschuhe und Holzskier mit geschraubten Kanten, Skist\u00f6cken mit gro\u00dfen Tellern und Norwegerpulli. Heute hat er breite Freeride Skier, spezielle Freeride &#8211; Skischuhe, Helm, LVS \u2013 Ger\u00e4t, Sonde, Schaufel, technische Skibekleidung, Carbonst\u00f6cke und ABS \u2013 Rucksack.\u00a0Die Geschichte dazwischen m\u00f6chte ich euch jetzt und hier erz\u00e4hlen. Er wurde in G\u00f6teborg, Schweden, an einem sch\u00f6nen, warmen Sommertag im Juli geboren. \u00dcber die ersten Jahre wissen wir nicht allzu viel. Im Winter nach seinem 4. Geburtstag fing er mit dem Skifahren an.<\/strong><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">The early days<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angrenzend an sein zu Hause war einen kleiner H\u00fcgel, auf den er mit Lederschuhen und Holzskiern ging unter immer wieder runter fuhr.Sein Gro\u00dfvater fragte ihn immer danach, wie gut er mittlerweile fahre und die Antwort war immer wieder \u201ewie Schei\u00dfe\u201c und der Gro\u00dfvater hat immer gelacht.Er hatte auch was geh\u00f6rt vom \u201eNivea Creme\u201c (die seine Mutter immer ihm im Gesicht geschmiert hat) die er immer nach dem Ski fahren essen wollte, weil er dachte, es sei eine Art \u201ePudding\u201c.\u00a0Die Schule fing an und auch andere Sportarten neben dem Ski fahren.\u00a0Unter anderem Turnen und Eishockey.\u00a0Wir wollen hier nicht soviel von diesen Sportarten berichten, aber er hatte auch hier gro\u00dfe Erfolge.\u00a0Zur\u00fcck zum Ski fahren.In seiner n\u00e4heren Umgebung gab es auch ein paar gr\u00f6\u00dfere H\u00fcgel, auf denen er auch sehr viel unterwegs war.\u00a0Lifte gab es keine, \u201egehen\u201c war das Zauberwort.\u00a0Die Skier damals waren Holzskier mit geschraubten Kanten und einer Kabelbindung, die man auch fixieren k\u00f6nnte um \u201ealpin\u201c zu fahren.\u00a0Sonst waren eigentlich alles auf diesen Skier m\u00f6glich, von Langlauf, alpin, bis zu Skispringen.In der N\u00e4he war eine kleine Sprung&#8211;schanze, von der er, zur Verzweiflung seiner Mutter, auch \u00f6fters runter gesprungen ist.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_toggle title=&#8221;Mehr erfahren \u00fcber &#8220;the early days&#8220;&#8221; el_id=&#8221;1458038215393-e909027d-52ed&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">25 Kilometer entfernt von seinem Geburtsort hatten seine Eltern ein Ferienhaus. Hier verbrachte man die Wochenenden und nat\u00fcrlich auch die Ferien. Unweit vom Ferienhaus war auch ein gr\u00f6\u00dferes Skigebiet \u201eBollenkollen\u201c mit 3 Liften und ca. 300 H\u00f6henmetern zu fahren.\u00a0Als Kind war das so beeindruckend, als w\u00e4ren das die \u201eAlpen\u201c, Weitblick, lange Abfahrten, Springen &#8211; alles war hier m\u00f6glich. Ein Paradies f\u00fcr einen Jungen.\u00a0Es muss hier gesagt werden, dass er als Kind auch immer mit dem Fahrrad unterwegs war, in und um G\u00f6teborg, immer auf der Suche nach dem h\u00f6chsten Punkt, dem besten Weit \u2013bzw. Ausblick. Er hat mir sp\u00e4ter erz\u00e4hlt, dass dies den Ursprung bei einem Ausflug als Kleinkind auf den R\u00fccken seines Vaters hat (auf den Kebnekaise, h\u00f6chster Berg Schwedens).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon als Kind und in seiner Jugend war er sehr mit der Natur verbunden, hat immer drau\u00dfen gespielt, mit seiner \u201eClique\u201c H\u00fctten im Wald gebaut, war angeln und in den Sommerferien viel mit den Eltern in den norwegischen Bergen unterwegs. Wahrscheinlich hat sich aus dieser Zeit sein Interesse f\u00fcr die Naturv\u00f6lker (Indianer, Inuit etc.) und deren Weltanschauung entwickelt.\u00a0Gepr\u00e4gt von einer sportlichen Kindheit und einem normalen Schulgang ging es dann weiter mit Berufsschule. Ein sehr m\u00fcder Junge schleppte sich durch die Berufsschule, wo er auch \u00f6fters im Unterricht einschlief. Aber trotz oder vielleicht aufgrund des ausgiebigen Schlafes absolvierte er diese Schulzeit mit Bestnoten.\u00a0Nach der Berufsschule ging es dann weiter mit der Ausbildung in den Betrieben um den Meisterbrief zu erlangen (Installateur f\u00fcr Wasser und Heizung).\u00a0Was war jetzt mit dem Skifahren los? Kurz vor seinem 18. Geburtstag war er mit ein paar Freunden in \u201eGeilo\u201c(Norwegen) in den Osterferien. \u00a0Hier passierte dann das, was sein Leben ver\u00e4ndern sollte:<\/p>\n<p>[\/vc_toggle][vc_media_grid grid_id=&#8221;vc_gid:1769864938685-6ef06a3c77d1a8401b83c94da225771e-7&#8243; include=&#8221;628,627,629&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Die entscheidenden Jahre<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Skisportart \u201eFreestyle\u201c war von USA nach Europa gekommen. In \u201eGeilo\u201c war ein Team, das eine \u201eFreestyle Show\u201c angeboten hat. Saltos \u00fcber eine gro\u00dfe Schanze, Skiballett etc. eine Skishow, von der er sofort begeistert war. Still und leise dachte er sich: \u201eDas mache ich auch!\u201c \u00a0Durch jahrelanges Turnen in seiner Jugend war der Schritt zum \u201eTurnen auf Ski\u201c nicht mehr weit. \u00a0Zur\u00fcck aus den Osterferien in Norwegen, fuhr er sofort nach G\u00f6teborg und besorgte sich seine Ausr\u00fcstung: Roy Freestyle Ski mit einer Salomonbindung und Hanson Skischuhe (bei Adams Sport, einem Sportgesch\u00e4ft, das immer anders und ausgefallener war, als die anderen). Adams Sport war sp\u00e4ter dann auch sein erster Sponsor.\u00a0In einer Buchhandlung besorgte er sich dann ein amerikanisches Buch \u00fcber Freestyle, in dem alles beschrieben war, was man \u00fcber Freestyle wissen konnte, \u00fcber Tricks und Spr\u00fcnge und wie diese auszuf\u00fchren waren.\u00a0Mit diesem neuen Wissen und der neuen Ausr\u00fcstung ging es auf die Piste, um die ersten Versuche als \u201eFreestyler\u201c zu starten.\u00a0Ganz fasziniert von dieser neuen Sportart auf den Skiern, ging es dann zum Milit\u00e4rdienst in Sollefte\u00e5 in Nordschweden. Es war eigentlich kein \u201eHighlight\u201c der Milit\u00e4rdienst, aber es gab eine Piste in der N\u00e4he die auch abends offen waren. Nach dem \u201eDienst\u201c ging es dann \u00f6fter auf die Piste, zusammen mit dem Buch um \u201eTricks\u201c zu \u00fcben. \u00a0Eines Tages war der Milit\u00e4rdienst beendet und zusammen mit ein paar Freunden machte er sich auf den Weg nach Zell am See\/Kaprun, um die \u201eFreiheit\u201c vom den Milit\u00e4rdienst zu feiern.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_toggle title=&#8221;Mehr erfahren \u00fcber &#8220;die entscheidenden Jahre&#8220;&#8221; el_id=&#8221;1458572761633-8ea048ab-de23&#8243;]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">R\u00fcckblickend hat sich hier wohl schon alles entschieden: Die gro\u00dfen Berge und die M\u00f6glichkeiten, die diese Region und Umgebung bietet, sind etwas Besonderes.\u00a0Gletscher, ein See und rundherum Berge zum Klettern, Wandern etc.\u00a0Die Woche in Zell am See\/Kaprun verging sehr schnell und bald waren alle wieder zur\u00fcck in Schweden. Mit den gesammelten Erfahrungen und Eindr\u00fccken des ersten Males in den Alpen ging es dann relativ schnell. Schon kommenden Sommer meldete er sich f\u00fcr ein Camp in Tignes, Frankreich an;\u00a0\u201eSalomon Freestyle Camp\u201c. Eine Woche war geplant, doch es wurde ein ganzer Monat. Das Freestyle Fieber hatte ihn gepackt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einer der Instruktoren war Stefan Engstr\u00f6m, der das Ballettskifahren weiter entwickelte. Sp\u00e4ter sollten beide im gleichen Team f\u00fcr Schweden fahren &#8211; noch etwas sp\u00e4ter gr\u00fcndete Stefan Engstr\u00f6m die heutzutage weltbekannte Skibekleidungsfirma Peak Performence. Zur\u00fcck in Schweden ginge er zur\u00fcck zu seinen Arbeitsplatz bei NVS als Installateur. Er wollte ja den Meisterbrief beenden.\u00a0Er trainierte weiter flei\u00dfig und den kommenden Winter ging es los mit den ersten Wettk\u00e4mpfen. Ab nach Stockholm mit einem Vollbepackten Volvo Amazon zum ersten Wettkampf. In Stockholm gibt es \u201eSkigebiete\u201c mitten in der Stadt; dieser Wettkampf auf dem \u201eH\u00f6gdalstippen\u201c statt. Ganz nerv\u00f6s war er. Er kannte ja keinen und hatte eigentlich keine Ahnung was jetzt hier passieren sollte.\u00a0(Ballettskifahren ist vergleichbar mit Eiskunstlaufen: der Teilnehmer f\u00e4hrt eine K\u00fcr zu eigens zusammengestellter Musik: Hier werden verschiedene Tricks, Saltos und Spr\u00fcnge von einer Jury gewertet.\u00a0Die Piste ist eher flach und ca. 250 bis 300 Meter lang. Die Skier sind k\u00fcrzer gehalten, daf\u00fcr sind die St\u00f6cke l\u00e4nger als normal, um H\u00f6he zu bekommen f\u00fcr die Spr\u00fcnge und Saltos.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-633 size-full\" src=\"http:\/\/www.drsnow.at\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/landslag1.jpg\" alt=\"landslag1\" width=\"850\" height=\"475\" srcset=\"https:\/\/www.drsnow.at\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/landslag1.jpg 850w, https:\/\/www.drsnow.at\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/landslag1-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.drsnow.at\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/landslag1-768x429.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/>Er absolvierte drei Disziplinen (Skiballett, Springen und Buckelpiste), wobei Skiballett seine Lieblingsdisziplin war).Sein erster Wettkampf als Neuling in Stockholm endete mit einem 7. Platz.\u00a0Er war zufrieden und wollte unbedingt weitermachen. Sein n\u00e4chster Wettkampf war in Uppsala, wo er den ersten Platz belegte. Jetzt gab es kein Zur\u00fcck mehr! Freestyle war sein Leben! \u00a0In seiner Arbeit konnte er es so organisieren, dass er im Sommer sehr viel arbeitete, wo alle anderen Urlaub machten, um viel freie Zeit im Winter zu haben.\u00a0In seiner Ausbildung hatte er auch Schwei\u00dfen gelernt und konnte sich somit, im Betrieb, in dem er arbeitete, eine eigene Rampe (ca. 6 Meter lang und 200 kg schwer) f\u00fcr eine Wasserschanze basteln, auf der er Saltos trainieren konnte. \u00a0Aber wie bringt man solch eine Rampe wie diese nach Hause?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich auf dem Dach des Volvos! Das Auto musste einiges aushalten, zum Gl\u00fcck begegnete man nicht der Polizei. Die Rampe war mehr oder weniger am Dach des Volvos befestigt. Vorne und hinten hing sie runter &#8211; es war eine Harakirifahrt, die aber gut endete.\u00a0Den kommenden Winter ging es weiter mit Wettk\u00e4mpfen, wo weitere Erfolge verbucht werden konnten. Unter anderem hatte er auch seinen erstes \u201e1080\u201c auf der Sprungschanze gemacht, sowie einen doppelten Vorw\u00e4rtssalto. (ein sehr schwieriger Sprung da man die Landung bevor man aufkommt nicht sehen kann.)\u00a0Im Herbst ging es wieder nach Kaprun und Kitzsteinhorn f\u00fcr eine Monat lang, wo er zusammen mit Freunden trainierte um f\u00fcr den kommenden Winter am Europacup teilzunehmen. Es verlief alles gut, mit gemischten Erfolgen.\u00a0In diesem Jahr wurde auch ein gro\u00dfes Freestyle Event in G\u00f6teborg geplant. Zusammen mit seinen Freunden und Sponsoren veranstaltete er ein nie da gewesenes Event mitten in G\u00f6teborg. Schnee holten sie von nahe liegenden Eishallen, mit einem Helikopter, um eine gro\u00dfe Schanze bauen zu k\u00f6nnen. Sie hatten keine Ahnung ob \u00fcberhaupt jemand komme w\u00fcrde, aber es wurde ein Wahnsinnserfolg, mit ca. 10.000 Personen.<\/p>\n<p>[\/vc_toggle][vc_media_grid grid_id=&#8221;vc_gid:1769864938721-795a455c276fae95949c0e6e946b951e-3&#8243; include=&#8221;626,620,621,634,635,622&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Ausbildung, Studium &amp; Co.<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Meisterbrief hatte er mittlerweile und wechselte dann zu eine anderen Betrieb. Der Chef der neuen Firma war auch ein gro\u00dfer Sportfanatiker, was nat\u00fcrlich ein gro\u00dfer Vorteil war. Er konnte auch hier, wie schon zuvor, im Winter frei haben und daf\u00fcr im Sommer arbeiten. So ging es bis zum Tag, an dem er f\u00fcr das erste Schwedische Freestyle Nationalteam nominiert wurde. Wie sollte es nun weitergehen?! \u00a0Zum Gl\u00fcck half ihm sein Chef. Er ging zu seinem Chef und bat ihn um einen Rat, was er machen sollte. \u201eWas w\u00fcrdest du an meiner Stelle tun?\u201c Seine Antwort war: \u201eK\u00fcndige und konzentriere dich auf das Skifahren. Diese Chance darfst du dir nicht entgehen lassen!\u201c Und so wurde im gleichen Moment gek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_toggle title=&#8221;Mehr erfahren \u00fcber &#8220;Ausbildung, Studium &amp; Co.&#8220;&#8221; el_id=&#8221;1458572850188-c0bbfdcd-5de1&#8243;]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das erste Schwedische Nationalteam Freestyle war gegr\u00fcndet und er war dabei. Was war jetzt zu tun? Noch mehr trainieren nat\u00fcrlich.\u00a0Er kehrte zur\u00fcck nach Kaprun und dem Kitzsteinhorn, wo er den ganzen Sommer blieb, um zu trainieren. Im Herbst ging es dann nach Tignes, Frankreich mit dem Nationalteam zur Saisonvorbereitung. So startete ein neuer Lebensabschnitt f\u00fcr ihn. Hier ein paar kurze Infos \u00fcber seine Zeit beim Nationalteam:\u00a0Er arbeitete etliche Sommer lang in Zell am See als Reiseleiter f\u00fcr schwedische Reiseb\u00fcros, um nat\u00fcrlich mehr trainieren zu k\u00f6nnen.\u00a0F\u00fcr einige Jahre hatte er ca. 300 Trainingstage im Schnee pro Jahr und war in seinem Freundeskreis als \u201etrainingss\u00fcchtig\u201c bekannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er arbeitet auch als Kellner, Koch, Freestyle Trainer, Ausbildner, Sportlehrer und als Feinmechaniker. In seiner Freizeit baute er Autos um, verbesserte die Ausr\u00fcstung, baute Skibindungen um, konstruierte Ballettst\u00f6cke.\u00a0Erfolge k\u00f6nnte er auch verbuchen w\u00e4hrend seiner Zeit im Nationalteam; unter anderem war er mehrmals Schwedischer Meister, erhielt Auszeichnungen bei Skandinavischen Meisterschaften und z\u00e4hlte zu den 10 besten Freestylern der Welt. \u00a0Aber alles hat ja bekanntlich ein Ende, so auch sein \u201eFreestyle &#8211; Leben\u201c.\u00a0Er h\u00f6rte mit dem Freestyle Skifahren auf um wieder die Schulbank zu dr\u00fccken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Stockholm studierte er Sport an der \u201eBos\u00f6n Sporthochschule\u201c. Der erste Kontakt an der Schule war ein Gespr\u00e4ch mit einem Lehrer dar\u00fcber, warum man dort studieren wollte und was f\u00fcr eine Sportart man bisher gemacht hat.\u00a0Als er dann h\u00f6rte, dass er Freestyle gemacht hatte, fragte er; \u201eIch war auf Urlaub in \u00c5re, damals wollte irgendein Verr\u00fcckter einen Weltrekord in Ballettskifahren starten (24 Stunden durchfahren). Kennst du den?\u201c Nat\u00fcrlich war er das selbst.\u00a0An der Schule ist er unter anderem mit dem Sportklettern in Kontakt gekommen und hat zusammen mit einem Freund die erste \u201eIndoor Kletterwand\u201c Schwedens gebaut, aus selbst gemachten Holzgriffen. Er war auch als \u201eLehrer\u201c t\u00e4tig w\u00e4hrend der Skiausbildungen in der Sportschule.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sein Lehrer in Sportpsychologie brachte ihn auf neue Gedanken wie man Skifahren unterrichten k\u00f6nnte. Daraus ist seine \u201eSki Clinic\u201c entstanden. Die Zeit an der Sporthochschule war eine der besten seines Lebens. Er hat sehr viel gelernt und neue Ideen f\u00fcr k\u00fcnftiges Tun und Pl\u00e4ne erhalten.\u00a0Was war jetzt sein k\u00fcnftiges Vorhaben? Zur\u00fcck zum Installateur? Nein, sicherlich nicht! In seiner Zeit an der Sportschule macht er sich nat\u00fcrlich Gedanken was er machen sollte wenn die Schule endet. Gleichzeitig hatten mehrere Skimagazine (unter anderem \u00c5ka Skidor) Berichte \u00fcber Abenteueraktivit\u00e4ten geschrieben (Sportklettern, Bergsteigen, Mountainbike, Rafting etc.) \u00a0Er dachte, wo kann man das alles auf einen Fleck betreiben? Den Ort kannte er bereits: Zell am See, \u00d6sterreich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend seines letzten Jahres an der Sportschule erarbeitete er einen Plan wie dies realisiert werden k\u00f6nnte, kontaktierte die Reiseb\u00fcros, in denen er vorher gearbeitet hatte und berichtete von seinen Pl\u00e4nen. So kaufte er einen Ford Transit Bus ein Raftingboot, ein paar Kletterseile und div. Ausr\u00fcstung.\u00a0Er verlie\u00df die Sportschule mit vollem Erfolg und machte sich auf den Weg nach Zell am See und gr\u00fcndete die Firma Adventure &#8211; Service.\u00a0Zur\u00fcck zu dem Platz, an dem eigentlich alles angefangen hat. Es sollte sich herausstellen, dass alles nicht so einfach war, wie er sich das vorgestellt hat. Die schwedischen Reiseb\u00fcros waren aber durchaus froh etwas Neues anbieten zu k\u00f6nnen, das war nicht das Problem.\u00a0Aber die fehlenden Ausbildungen f\u00fcr alle Aktivit\u00e4ten die er anbieten wollte. Er hatte ja eigentlich keine Ahnung wie es in \u00d6sterreich l\u00e4uft, hatte einfach mit seine Aktivit\u00e4ten angefangen. Nach einigen Startschwierigkeiten wurde alles neu gestartet, zusammen mit einem \u00f6sterreichischen Partner. \u00a0Skifahren war zu dieser Zeit noch ein gro\u00dfer Teil seines Lebens. Aber auch andere Sportarten traten in den Vordergrund: Sportklettern war eine davon. In seiner Schulzeit hatte er damit angefangen und jetzt trainierte er wieder wie verr\u00fcckt.<\/p>\n<p>[\/vc_toggle][vc_media_grid grid_id=&#8221;vc_gid:1769864938761-31a8a7e27b3918c9249f35f2f4981a31-4&#8243; include=&#8221;638,625,631,636,632,398&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Auf in die Alpen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er kletterte auf alles was er sah, machte fast jeden Tag Krafttraining, um besser zu werden. Wolfgang G\u00fcllich war sein gro\u00dfes Vorbild damals. Der hatte ein Buch geschrieben \u00fcber Klettertraining, diesem Training folgte er strikt.\u00a0Eines Tages knackte er den 10. Schwierigkeitsgrad und war sehr zufrieden.\u00a0Eine andere Sportart die gerade in \u00d6sterreich seinen Anfang hatte war Paragliding. Gleitschirmfliegen war sein neues Projekt.\u00a0Am Anfang war es eher \u201eSturzfliegen\u201c, aber mit der Zeit konnte man dann richtig fliegen bzw. gleiten. An ein paar Wettk\u00e4mpfen nahm er teil, unter anderem war er mit seinem Gleitschirm als Pilot beim ersten \u201eDolomitenmann\u201c dabei. Filmaufnahmen f\u00fcr den ORF machte er auch. \u00a0Was war jetzt mit den Ausbildungen? Nach und nach wurden Ausbildungen gemacht, angefangen mit dem Rafting Guide.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_toggle title=&#8221;Mehr erfahren \u00fcber &#8220;Auf in die Alpen&#8220;&#8221; el_id=&#8221;1458572882366-94baaa53-3c2c&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der eigentliche Grund f\u00fcr seine Auswanderung nach \u00d6sterreich waren die Berge. W\u00e4hrend seiner T\u00e4tigkeit als Reiseleiter in Zell am See kam er auch in Kontakt mit einheimischen Bergf\u00fchrern und machte mit diesem auch einige Touren.\u00a0Sehr schnell wurde es sein Wunsch auch Bergf\u00fchrer zu werden. Dies war zu dieser Zeit aber noch nicht m\u00f6glich, da man \u00f6sterreichischer Staatsb\u00fcrger sein musste.\u00a0Eines Tages machte er seine Wanderf\u00fchrer \u2013 Ausbildung, da fiel ihm sein Wunsch wieder ein. Er fragte den Kursleiter, ob eine Ausbildung zum Bergf\u00fchrer f\u00fcr einen Schweden in \u00d6sterreich nun m\u00f6glich w\u00e4re, dieser best\u00e4tigte, dass durch den EU &#8211; Beitritt keine H\u00fcrden mehr im Weg stehen sollten.\u00a0Mit diese Information begann wieder einen neuen Lebensabschnitt. Er wollte unbedingt Bergf\u00fchrer werden und begann zusammen mit einem Freund (der bereits Bergf\u00fchrer war) f\u00fcr die Ausbildung zu trainieren und Touren zu sammeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um \u00fcberhaupt zur Aufnahmepr\u00fcfung antreten zu k\u00f6nnen, mussten im Vorfeld insgesamt ca. 100 Touren gemacht worden sein; in allen alpinen Disziplinen, wie Klettern in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, Eis Klettern, Hochtouren, Skitouren etc. Damals, \u00fcber ein Wochenende verteilt, fand die Eignungspr\u00fcfung am Dachstein statt.\u00a0Die Eignungspr\u00fcfung war nach vielen nervenaufreibenden Momenten geschafft und die Ausbildung konnte beginnen.\u00a0Von 140 angetretenen Personen bei der Aufnahmepr\u00fcfung schafften es 20 bis zur Ausbildung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach 2 Jahren mit verschiedenen Kursen, Pr\u00fcfungen, Tr\u00e4nen, Schwei\u00df und gl\u00fccklichen Momenten, fand die Abschlusspr\u00fcfung in Chamonix, Frankreich statt.\u00a0Nach zwei Wochen harter Arbeit, F\u00fchrungen und Schlusspr\u00fcfungen war es dann soweit. Hatte er es geschafft?? Ja, in der Tat, als erster Schwede, der die \u00f6sterreichische Bergf\u00fchrerausbildung geschafft hat, stand er da mit Tr\u00e4nen in den Augen vor den Ausbildnern und war \u00fcbergl\u00fccklich.\u00a0Er hatte sein Ziel erreicht mit sehr viel Flei\u00df, Arbeit und Disziplin. Endlich war er Bergf\u00fchrer geworden! Durch die Ausbildung zum Bergf\u00fchrer (staatlich gepr\u00fcfter Berg- und Skif\u00fchrer) er\u00f6ffneten sich ihm auch neue Arbeitsm\u00f6glichkeiten:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend der Wintermonate arbeitete er am Anfang mit den schwedischen Reiseb\u00fcros zusammen und bot ihnen sein eigens entwickeltes Konzept \u201eSki Clicic\u201c an, das er w\u00e4hrend der Ausbildung bei der Sporthochschule \u201eerfunden\u201c bzw. entwickelt hatte: Ein Zweitageskurs, um die Skitechnik zu verbessern und dies auf eine andere Art und Weise als die \u00fcblichen Skischulen.\u00a0Ski Clinic basierte auf eigenen Erfahrungen w\u00e4hrend seine T\u00e4tigkeit im schwedischen Nationalteam, Feldenkrais, Inner Skiing, Syber Vision und Entspannungs\u00fcbungen. Es war was eigen, interessant und lehrreich. \u00a0Das \u201eVerr\u00fcckteste\u201c, was auf diesen Kursen zu sehen war, war wahrscheinlich der riesige Spiegel der auf der Piste aufgestellt war.\u00a0Sechs Meter breit und \u00fcber zwei Meter hoch war die Spiegelwand die man einfach zufahren konnte, um sich selbst zu sehen und dadurch ein direktes Feedback zu bekommen. Er war sogar vom Salzburger Ausbildungsteam eingeladen sein Konzept der \u201eSki \u2013 Clinic\u201c den Skilehrern vorzustellen.<\/p>\n<p>[\/vc_toggle][vc_media_grid element_width=&#8221;3&#8243; grid_id=&#8221;vc_gid:1769864938803-6ce074558a19b91d34ca7aafab219d7e-8&#8243; include=&#8221;618,623,637,619&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Die Urform des Skifahrens mit dr. snow<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die schwedischen Reiseb\u00fcros verschwanden dann von Zell am See, und er arbeitete f\u00fcr mehrere Jahren in den Skischulen als \u201enormaler\u201c Skilehrer wo er langsam die Lust an Skifahren verlor.\u00a0Nach der erfolgreichen Ausbildung zum Berg- und Skif\u00fchrer, fing er mit dem an, was man heute \u201eFreeriden\u201c nennt. \u00a0Die Lust am Skifahren war wieder da, und wie! Einfach weg von den Pisten und raus ins Gel\u00e4nde, auf die Suche nach dem tiefen Schnee!\u00a0In dem, dass sich die Ausr\u00fcstung auch langsam \u00e4nderte, machte es noch mehr Spa\u00df. Breite Skier kamen auf den Markt, spezielle Freeridebindungen, bunte Skibekleidung und Vieles mehr. Das Freeriden entwickelte sich langsam zu einer eigenen Gruppierung, wie damals das Snowboarden.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_toggle title=&#8221;Mehr erfahren \u00fcber &#8220;die Urform des Skifahrens &#8211; mit Dr. Snow&#8220;&#8221; el_id=&#8221;1458572901563-28d70970-73c0&#8243;]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und diese Entwicklung ist noch lange nicht vorbei. Es hat erst jetzt richtig angefangen. Seit mehreren Jahren ist er selbst\u00e4ndig t\u00e4tig in der \u201eFreeride\u201c Szene, als Ausbildner bei der Salzburger Skilehrerverband und unter anderem auch beim Freeride &#8211; Experience &#8211; Team als Guide dabei.\u00a0Durch seine T\u00e4tigkeit als Skifahrer durfte er viele Pl\u00e4tze besuchen. Einige \u201eHighlights\u201c sind Heliskiing in Kanada, Catskiing und Freeriden in Kanada und als besondere Highlight ist sicherlich Heliskiing in Haines, Alaska. (die Zeit im Schwedische Nationalteam sollte nat\u00fcrlich hier auch genannt werden wo er mit dem World Cup Zirkus um den halben Globus unterwegs waren.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun \u00fcberschneidet sich die \u201eStory\u201c mit dem hier und jetzt. An dieser Stelle soll nun noch kurz die \u201eGeburt\u201c von Dr. Snow angef\u00fchrt werden:\u00a0W\u00e4hrend einer Freeride Reise durch Kanadas Skigebiete, zusammen mit einen schwedischen Freund, besuchten sie unter anderem das Skigebiet Whitewater in S\u00fcden British Colombia. In dieser Zeit wohnten die in das Hume Hotel in Nelson. Ein Abend nach dem Essen sa\u00dfen sie in der Hotelbar und trafen dort heimische Bergf\u00fchrer und Skilehrer und fingen an sich mit ihnen zu unterhalten. Sie plauderten \u00fcber dies und das (nat\u00fcrlich \u00fcber Berge und Skifahren) und nach eine Weile tauchte der Name \u201eDr. Snow\u201c in seinem Kopf auf.\u00a0Nach einem Brainstorming in der Bar mit seinem schwedischen Freund stand es fest, dass \u201eDr. Snow\u201c ein Guide sein muss der seine G\u00e4ste auf eine nat\u00fcrliche \/ naturbelassene Art und Weise, mit bestm\u00f6glicher Ausbildung, professionell durch die Winterlandschaft f\u00fchrt.\u00a0Aus dem Namen und Guide \u201eDr. Snow\u201c ist im Laufe der Zeit ein Produkt entstanden, das mittlerweile viele Bereiche umfasst, sein Herz aber immer im Skifahren hat.\u00a0Flei\u00df, Geduld, Arbeit, Naturbelassenheit, Qualit\u00e4t, Ehrlichkeit und Originalit\u00e4t sind hierbei die Kernpunkte.\u00a0Sofern es m\u00f6glich ist, mag Dr. Snow keine Papiervertr\u00e4ge: Papier kann rei\u00dfen! Ein fester ehrlicher Handschlag, bei dem Natur und die Berge ein Auge darauf haben, bedeutet ihm mehr. Diese Vertr\u00e4ge kann man nicht brechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong>\u201cMenschen, die nur arbeiten haben keine Zeit zum Tr\u00e4umen.<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Nur wer tr\u00e4umt, gelangt zur Weisheit.\u201d<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-630\" src=\"http:\/\/www.drsnow.at\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/bengt-sw1.jpg\" alt=\"bengt sw1\" width=\"1121\" height=\"1730\" srcset=\"https:\/\/www.drsnow.at\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/bengt-sw1.jpg 1121w, https:\/\/www.drsnow.at\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/bengt-sw1-194x300.jpg 194w, https:\/\/www.drsnow.at\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/bengt-sw1-768x1185.jpg 768w, https:\/\/www.drsnow.at\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/bengt-sw1-664x1024.jpg 664w\" sizes=\"(max-width: 1121px) 100vw, 1121px\" \/><\/p>\n<p>[\/vc_toggle][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator style=&#8221;dotted&#8221; border_width=&#8221;2&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1455721302777{padding-top: 30px !important;padding-bottom: 30px !important;}&#8221;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row full_width=&#8221;stretch_row_content_no_spaces&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1455721865023{padding-top: 100px !important;padding-bottom: 100px !important;background-color: #333333 !important;}&#8221;][vc_column][vc_row_inner gap=&#8221;35&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1455722229099{padding-right: 15% !important;padding-left: 15% !important;}&#8221; el_class=&#8221;white&#8221;][vc_column_inner width=&#8221;1\/2&#8243;][vc_custom_heading text=&#8221;&#8221; font_container=&#8221;tag:h2|font_size:45|text_align:left|color:%23ffffff&#8221; use_theme_fonts=&#8221;yes&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1769864951643{margin-bottom: 40px !important;}&#8221;][contact-form-7 404 \"Not Found\"][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/2&#8243;][vc_custom_heading text=&#8221;Partner&#8221; font_container=&#8221;tag:h2|font_size:45|text_align:left|color:%23ffffff&#8221; 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